Im zweiten Quartal dieses Jahres legten die Kosten pro geleistete Arbeitsstunde im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,9 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt berichtete.
Der durchschnittliche Anstieg in der EU betrug ebenso wie der Einzelwert für Frankreich 1,4 Prozent. Deutlich teurer wurde die Arbeit in Rumänien, Lettland und Bulgarien, während die Arbeitskosten in Finnland, Italien und Luxemburg rückläufig waren.
Für das dritte Quartal nannte das Bundesamt eine noch stärkere Steigerung von 2,5 Prozent in der Jahresfrist. Für diesen Zeitraum liegen aber noch keine Vergleichswerte aus den anderen EU-Staaten vor.
Die Arbeitskosten beeinflussen die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in den jeweiligen Ländern. Die Werte setzen sich aus den Bruttoverdiensten und den Lohnnebenkosten zusammen.