In einzelnen Regionen gebe es dennoch nicht für alle gemeldeten Bewerber einen Ausbildungsplatz, geht aus der Statistik hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.
Am schwierigsten ist nach den Bundesagentur-Zahlen die Situation in Berlin: Dort hatten sich bis Ende Juli knapp 18 400 Jugendliche um eine Lehrstelle beworben, es gab aber nur gut 15 000 Lehrstellen. In Nordrhein-Westfalen fehlten gemessen an den Bewerber- und Lehrstellen-Meldungen bis Ende Juli gar rund 25 000 Lehrstellen: 127 500 suchen dort einen Ausbildungsplatz, Unternehmen und Berufsbildungszentren boten aber nur 102 000 an.
Dagegen könnten in Bayern, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Baden-Württemberg in diesem Jahr Lehrstellen unbesetzt bleiben. Allein in Bayern standen zuletzt knapp 100 000 Lehrstellen lediglich 77 000 Ausbildungsinteressenten gegenüber. In Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern lag das Bewerber-Verhältnis je bei 100:83, im Saarland bei 100:85. Da sich aber nicht alle Bewerber bei der Arbeitsagentur beraten lassen und daher nicht erfasst werden, liegt die tatsächliche Zahl der Bewerber womöglich etwas höher, räumt die Bundesagentur ein.