China reagiert damit unter anderem auf Vorwürfe der Europäischen Union, den Weltmarkt wegen Überkapazitäten mit billigem Stahl zu überschwemmen.
Investitionen in weitere Kapazitätssteigerungen sollen den Angaben nach gestoppt werden, zugleich wolle die Regierung hoch technisierte und umweltschonendere Produktionsmethoden fördern. Im Februar hatte die chinesische Regierung die Streichung von etwa 1,8 Millionen Jobs im Kohle- und Stahlsektor angekündigt - ebenfalls, um Überkapazitäten abzubauen. Diese waren von 132 Millionen Tonnen im Jahr 2008 auf 327 Millionen Tonnen im Jahr 2016 gestiegen.