Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte denReferenzkurs am Montagnachmittag noch auf 1,3017 (Freitag: 1,2902) Dollarfestgesetzt.
Zunächst hatte der Euro noch von besser als erwartet ausgefallenenEinkaufsmanagerindikatoren aus der Eurozone profitiert. Der Gesamtindex stiegvon 48,3 Punkten im Vormonat auf 50,4 Zähler. Volkswirte hatten mit einemwesentlich geringeren Anstieg auf 48,5 Punkte gerechnet. Experten sehen jetzteine gute Chance für eine Belebung der schwächelnden Konjunktur der Eurozone.
Der Euro gab jedoch seine Gewinne im Zuge schwächerer Aktienmärkte wiederab, hielt sich jedoch weiter über der Marke von 1,30 US-Dollar. FürVerunsicherung sorgt weiter die Situation in Griechenland. Angesichts derzugespitzten Lage beim Schuldensünder Griechenland fordern die EU-PartnerFortschritte bei den Strukturreformen.
Über die Verhandlungsfortschritte Griechenlands mit Banken undVersicherungen über einen Schuldenschnitt herrscht weiter Unklarheit. DieFinanzminister der Eurozone fordern als Verhandlungsergebnis einen Zinssatz fürdie neuen Griechenland-Anleihen von unter vier Prozent.