Die Europäische Zentralbank(EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,3692 (Freitag: 1,3710) Dollar festgesetzt.Der Dollar kostete damit 0,7304 (0,7294) Euro.
"Die Krise in Ägypten ist am Markt etwas in den Hintergrund getreten", sagteThomas Amend, Devisenexperte vom Bankhaus HSBC Trinkaus. Am vergangenen Freitagsei der Dollar noch als "sicherer Hafen" gesucht worden und der Euro unter dieMarke von 1,36 Dollar gesunken. Gestützt worden sei die europäische Währungdurch die im Januar in der Eurozone auf 2,4 Prozent gekletterteJahresinflationsrate. Der zunehmende Verbraucherpreisanstieg erhöhe den Druckauf die EZB, die daraufhin früher als bisher gedacht den Leitzins anheben und soden übrigen wichtigen Notenbanken zuvor kommen könnte. "Die in den USA positivausgefallenen US-Konjunkturdaten haben den Markt hingegen nicht bewegt",ergänzte Amend. So war der Einkaufsmanagerindex für die Region Chicago auf denhöchsten Stand seit 1988 gestiegen. "US-Konjunkturdaten spielen aber derzeit amMarkt kaum eine Rolle", sagte Amend.