Vor dem Arbeitsmarktbericht hatte der Euronoch bei 1,3170 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte denReferenzkurs auf 1,3160 (Donnerstag: 1,3094) Dollar festgesetzt. Der Dollarkostete damit 0,7599 (0,7637) Euro.
Gerüchte, nach denen die Europäische Zentralbank zu einer Beteiligung amSchuldenschnitt bereit sei, hätten den Euro im späten Handel gestützt, sagtenMarktteilnehmer. Zuvor war die Gemeinschaftswährung nach einem überraschendstarken US-Beschäftigungsaufbau um einen Cent gefallen. In den USA war die Zahlder Beschäftigten im Januar deutlich stärker gestiegen als erwartet. ImVergleich zum Vormonat war die Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft um243.000 Stellen nach oben geklettert. Volkswirte hatten mit einem Zuwachs umlediglich 140.000 Stellen gerechnet. Auch der Einkaufsmanagerindex für denDienstleistungssektor war im Januar stärker als erwartet ausgefallen.
"Es ist jetzt unwahrscheinlicher geworden, dass die US-Notenbank schon balddie Konjunktur mit einem neuen Anleihekaufprogramm stützt", sagte Jana Meier,Devisenexpertin bei HSBC Trinkaus. Die zusätzliche Liquidität würde den Dollartendenziell schwächen. "Aber auch nach den neuen Daten ist eine weiteregeldpolitische Lockerung nicht vom Tisch."