Der leichte Rückgang im übernächsten Jahr sei allein auf eine geringere Zahl von Arbeitstagen zurückzuführen. Der private Verbrauch trage maßgeblich zum Wachstum bei, bedingt aber auch durch Sondereffekte wie den niedrigen Ölpreis und Ausgaben für Flüchtlinge.
Die Bruttoausgaben des Staats für Asylsuchende schätzt das Institut auf sechs Milliarden Euro in diesem Jahr, knapp 15 Milliarden Euro im nächsten und 17 Milliarden Euro 2017. Dem stünden Mehreinnahmen gegenüber, die sich aber nur schwer beziffern ließen - etwa bei der Mehrwert- und Lohnsteuer sowie bei Sozialbeiträgen. Für die öffentlichen Haushalte wird auch in den kommenden zwei Jahren ein Überschuss erwartet.