Im zweiten Geschäftsquartal, das im Dezember endete, schmolz der Überschuss um knapp die Hälfte auf 1,7 Milliarden US-Dollar, wie der Konzern am Freitag berichtete. Ursache des Rückgangs hatten in erster Linie Abschreibungen in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar, die Procter & Gamble auf sein Geschäft mit Friseurprodukten und Zubehör vornehmen musste. Für das Gesamtjahr senkte der Konzern zudem seine Gewinnschätzungen und begründete dies mit Währungseffekten.
Den Umsatz konnte Procter & Gamble im zweiten Geschäftsquartal auch dank Preiserhöhungen um vier Prozent auf 22,1 Milliarden Dollar steigern. Das Unternehmen stellt unter anderem Pampers-Windeln, Pantene-Shampoo und Duracell-Batterien her. Am stärksten wächst der Konzern derzeit in der Babypflege. Zum US-Multi gehört seit 2003 auch die deutsche Traditionsfirma Wella.