„Fünf Prozent mehr Geld sind fair und bezahlbar“, sagte IG Metall-Verhandlungsführer Michael Jung am Sonntag in Frankfurt laut Mitteilung. In der ersten Verhandlungsrunde hätten die Arbeitgeber die Forderung nach fünf Prozent mehr Geld als zu hoch abgelehnt. Setzten die Arbeitgeber ihre Verzögerungstaktik fort, werde die IG Metall zu Aktionen in den Betrieben aufrufen, hieß es. Warnstreiks seien ab dem 8. November möglich, sagte Jung.
Die Branche habe 2011 mit einem Umsatz von rund 29 Milliarden Euro wieder das Niveau vor der Krise erreicht. Die IG Metall fordert zudem eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um fünf Prozent. Der Tarifvertrag gilt bis Ende Oktober. Die zweite Verhandlungsrunde soll am Montag in Frankfurt beginnen.