Wegen einer falschen Berechnung der Benzinzufuhr könne der Motor bei niedrigen Drehzahlen und im Leerlauf ohne Vorwarnung abschalten, teilte ein Sprecher der italienischen Audi-Tochter mit.
Servolenkung und Bremskraftverstärker seien bei ausgeschaltetem Motor nicht mehr gewährleistet. Unfälle seien aber nicht bekannt. Zuvor hatte der Internetblog Kfz-Rueckrufe.de darüber berichtet.
Der freiwillige weltweite Rückruf betreffe Sportwagen der Modelle Aventador, Veneno und Centenario der Jahre 2012 bis 2018, teilte Lamborghini mit. Die Besitzer würden benachrichtigt. Das Software-Update dauere eine Stunde.
Lamborghini hat im vergangenen Jahr 3815 Sportwagen verkauft - die meisten davon in die USA - und damit fast eine Milliarde Euro Umsatz erwirtschaftet.
Die Manufaktur in Sant’Agata Bolognese beschäftigt 1500 Mitarbeiter und gehört wie der Motorradbauer Ducati der Audi AG und damit dem VW-Konzern.
Audi, Porsche, Lamborghini und Ducati gehören im Konzern zur neuen Markengruppe „Premium“. Derzeit bringt Lamborghini gerade seinen ersten SUV auf den Markt, den Urus.