Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI fiel ähnlich stark um 1,52 Dollar auf 81,71 Dollar. Damit kostet Rohöl zurzeit so wenig wie seit Oktober vergangenen Jahres nicht mehr. Allein seit Anfang Mai - also binnen Monatsfrist - haben die Ölpreise um rund zwanzig Prozent nachgegeben.
Neben der Euro-Schuldenkrise lasten zusehends schwache Konjunkturdaten aus vielen Volkswirtschaften außerhalb Europas auf den Ölpreisen. Zuletzt hatten insbesondere Wirtschaftszahlen aus den USA und wichtigen Schwellenländern wie China und Indien stark enttäuscht. Dies sorgt zum einen für eine höhere Risikoscheu bei Investoren und damit für Belastung bei riskanteren Anlagen wie Rohöl. Zum anderen dämpft eine schwache globale Konjunktur die Nachfrage nach Öl und Ölprodukten.