Die Ein- und Zwei-Euro-Münzen sollten später folgen. Andorra hat keine eigene Währung. Es benutzt den Euro, obwohl es nicht der Europäischen Union angehört. Nach einer Vereinbarung mit der EU darf das Land nun auch eigene Euro-Münzen prägen.
Das Übereinkommen schreibt vor, dass wenigstens 80 Prozent der andorranischen Münzen zu ihrem Nennwert in Umlauf gebracht werden müssen und als allgemeines Zahlungsmittel gedacht sind. Höchstens 20 Prozent dürfen zu Sammlerzwecken ausgegeben werden.
Um sicherzustellen, dass die andorranischen Euros normal in Umlauf gelangen und nicht sofort bei Sammlern landen, werden sie nach Angaben des Ministers bei der Ausgabe mit Euro-Münzen aus anderen Ländern vermischt.