Ein dicker Sondererlös aus der vom „Orakel von Omaha“, wie seine Fans ihn wegen seines Gespürs für lukrative Geldanlagen nennen, miteingefädelten Fusion der Lebensmittelriesen Kraft und Heinz hob das Ergebnis kräftig an. Buffett hatte den Mega-Deal gemeinsam mit der Beteiligungsfirma 3G im März auf den Weg gebracht.
Berkshire Hathawire profitierte zudem von seinen diversen Firmenbeteiligungen, wie beispielsweise am Eisenbahnunternehmen BNSF. Etwas schlechter lief es hingegen im Versicherungsgeschäft rund um den US-Branchenriesen Geico. Zum Jahresende konnte Buffett noch einmal deutlich zulegen: Im vierten Quartal kletterte der Berkshire-Gewinn zum Vorjahr um 32 Prozent auf unter dem Strich 5,5 Milliarden Dollar.
Es sei ein „gutes“ Jahr gewesen, schrieb Buffett in seinem Brief an die Aktionäre. Die erfolgsverwöhnten Anleger hatten im letzten Jahr allerdings nicht so viel Freude - die Aktien von Berkshire Hathaway fielen um zwölf Prozent. Die großen Beteiligungen bei schwächelnden Konzernen wie American Express, Walmart oder IBM drückten die Kursentwicklung.