Es gehe um bis zu 70 Millionen Euro für Einnahmeausfälle und Instandhaltungskosten. Die Bahn wollte sich dazu auf Anfrage nicht äußern. Ein Sprecher der Flughafengesellschaft sagte: „Wir sehen einer möglichen juristischen Auseinandersetzung gelassen entgegen.“ Er betonte das Wort „möglich“, denn: „Wir wissen nicht, ob es dazu kommt.“
Im vergangenen Jahr hatte Air Berlin eine Schadenersatzklage fallengelassen. Im Gegenzug hatte der Flughafenbetreiber seinem wichtigsten Kunden weniger als zwei Millionen Euro überwiesen. Die Fluggesellschaft hatte ursprünglich 48 Millionen Euro verlangt.
Der Bahn entgehen durch die immer wieder verschobene Eröffnung des BER Trassenentgelte. Zudem müssen regelmäßig leere Züge durch den unterirdischen Bahnhof fahren, damit sich kein Schimmel bildet.