Borgward-Manager Karlheinz Knöss stellte einen kompakten Geländewagen in Aussicht, der spätestens im ersten Halbjahr 2016 auf den Markt kommen soll. Danach werde die Marke jedes Jahr zwei neue Modelle vorstellen. Obwohl zu den Partnern und Investoren der Borgward AG unter anderem der chinesische Lkw-Hersteller Foton zählt, sollen die Autos für den europäischen Markt in Europa gebaut werden. Borgward war in den 1950er Jahren ein deutscher Massenhersteller. Zu Beginn der 1960er Jahre ging das einst in Bremen angesiedelte Unternehmen in Konkurs.
Die neuen Fahrzeuge der Marke sollen auf einer eigenen Architektur aufgebaut und von selbst entwickelten Motoren angetrieben werden. Borgward will vor allem mit effizientem Antrieb und modernen Vernetzungsmöglichkeiten punkten. Knöss sprach von Hybrid- und Plug-in-Motoren sowie von einem Telematikkonzept namens Multiple Interaction, das die digitale Rundumversorgung der Kunden gewährleistet.
Während das Design eine neue Sprache spreche, werde Borgward alte Werte wie Eleganz und Funktionalität bei den kommenden Modellen hochhalten, betonte der Manager. Auch die Positionierung der Marke orientiert sich laut Knöss an früher: „Damals stand Borgward für erschwinglichen Luxus. Den wollen wir auch in Zukunft bieten.“ Mit den künftigen Fahrzeugen sei die Marke zwischen VW und Mercedes einzuordnen.