Der Mercedes GLA ist 4,42 Meter lange und optional mit Allradantrieb ausgerüstet. Premiere feiert der Geländewagen auf der IAA in Frankfurt (Publikumstage: 14. bis 22. September). Preise sollen erst zur Messe bekanntgegeben werden.
Der GLA basiert auf der Plattform von A- und B-Klasse und kommt zum Marktstart durch vier Reihenvierzylindermotoren in Fahrt. Die angebotenen beiden Benziner leisten 115 kW/156 PS und 155 kW/211 PS, die sie aus 1,6 und 2,0 Liter Hubraum gewinnen. Ein 2,2-Liter-Diesel wird in zwei Stufen mit 100 kW/136 PS und 125 kW/170 PS eingebaut.
Der Allradler GLA 250 4Matic mit dem größeren Benziner bietet unter den Varianten mit 7,1 Sekunden den besten Sprintwert von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 235 km/h. Nach vorläufigen Messungen liegt der Norm-Verbrauch bei 7,1 Litern, was einem CO2-Ausstoß von 151 g/km entspricht. Am sparsamsten ist der GLA mit dem schwächeren Diesel unterwegs, der unter Vorbehalt mit 4,3 Litern (114 g/km) angegeben wird.
Alle Motoren sind serienmäßig mit einer Start-Stopp-Funktion kombiniert. Geschaltet wird manuell über sechs Gänge oder per Siebengang-Doppelkupplungsautomatik, die unter anderem bei den Allradmodellen zum Serienumfang gehört. Die 4Matic-Ausführungen werden standardmäßig mit einer Bergabfahrhilfe ausgerüstet. Ein Offroad-Fahrprogramm passt die Getriebeschaltpunkte und die Gaspedalkennlinien den Erfordernissen auf losem Untergrund an.
Alle Varianten des GLA bekommen eine Müdigkeitserkennung und einen radargestützten Assistenten, der den Fahrer im Bereich von 7 bis 250 km/h vor Kollisionen warnt, verspricht Mercedes. Totwinkel-, Spurhalte- und Fernlicht-Assistenten kosten ebenso Aufpreis wie eine aktive Einparkhilfe für Längs- und Querlücken.