Demnach seien die Reaktionen auf die kombiartige Fahrzeugstudie beim Pariser Salon im Oktober so positiv gewesen, dass man über eine weitere Karosserievariante des Porsche-Flaggschiffs ernsthaft nachdenke.
„Wenn wir grünes Licht vom Vorstand bekommen, können wir damit spätestens in drei, vier Jahren auf der Straße sein“, sagte Designer Mitja Borkert. Das würde passen: Nachdem Porsche für das kommende Jahr eine Überarbeitung des aktuellen Panamera angekündigt hat, wäre um diese Zeit die zweite Generation der Oberklasse-Baureihe fällig.
Auf den Plug-in-Hybridantrieb der Studie müssen Panamera-Kunden nicht mehr ganz so lange warten: „Diesen Antrieb bringen wir schon im nächsten Jahr in Serie“, kündigte Entwicklungsvorstand Wolfgang Hatz an. Dann gibt es das Auto mit einem 3,0 Liter großen V6-Benziner mit 245 kW/333 PS, der mit einem 70 kW/95 PS starken E-Motor gemeinsame Sache macht. Der Durchschnittsverbrauch liegt laut Porsche unter 3,5 Litern, der CO2-Ausstoß unter 82 g/km.
Der Lithium-Ionen-Akku des Hybriden soll sich in 2,5 Stunden an einer Steckdose aufladen lassen und genügend Energie für mehr als 30 rein elektrisch gefahrene Kilometer und Geschwindigkeiten bis 130 km/h liefern. Arbeiten beide Motoren zusammen, kommen sie auf eine Systemleistung von 306 kW/416 PS und beschleunigen den Viersitzer in weniger als sechs Sekunden auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit verrät Porsche noch nicht.