
LeichtathletikMinoue fehlt eine Hundertsel
Der Hürdensprinter des TV Angermund belegt in Weinheim Rang sieben. Die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften verpasst er denkbar knapp.
Der Hürdensprinter des TV Angermund belegt in Weinheim Rang sieben. Die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften verpasst er denkbar knapp.
Der KEV 81, die Jugendabteilung der Pinguine, wird weiterhin mit den Frankfurter Löwen aus der DEL 2 kooperieren.
Keyserlingk und Kreutzer starten in Weinheim.
Das Talent des TV Angermund versucht sich am Wochenende über die höheren Hürden, viele andere gehen es eine Woche vor den Deutschen Meisterschaften eher ruhig an.
Monatelang durften sie nur trainieren, jetzt gibt es wieder regelmäßig Wettkämpfe. Und schon sind Düsseldorfs Top-Leichtathleten Maximilian Thorwirth, Djamila Böhm, Jessi Maduka wieder unterwegs.
Die europäischen U 18-Bestenlisten weisen Anna Keyserlingk und Nele Frisch unter den Top Ten aus.
Da die Laufbahn im Arena-Sportpark nach wie vor gesperrt ist, weicht der Klub ins Rather Waldstadion aus.
Kai Muty und Pia Szymanowski vom SC Bayer 05 Uerdingen liefen starke persönliche Bestzeiten über 1500 Meter in Sonsbeck.
Das U 20-Team des ART beeindruckt mit insgesamt 14 025 Punkten. Der 14-jährige Alvar Nik Adler erzielt 4966 Punkte im Neunkampf.
Der 18-Jährige vom TV Angermund benötigt nur 14,03 Sekunden über 110-Meter-Hürden. Schneller war in der Altersklasse U 20 in diesem Jahr noch keiner.
Die ART-Mehrkampftage sind die erste „echte“ Leichtathletik-Veranstaltung in Düsseldorf seit Corona. Annkathrin Hoven peilt dabei eine Bestleistung im Siebenkampf an.
Wie schon in der Vorwoche an gleich drei Orten sind Krefelds Leichtathleten wieder im Einsatz. Die Wettkampforte sind diesmal Sonsbeck, Wetzlar und Waiblingen. Die weiteste Reise hat die 22-jährige 400-Meter-Hürdenläuferin Anne-Catherine Wasser (SC Bayer 05 Uerdingen), die nach Waiblingen in Baden-Württemberg zum Wettkampf fährt. „Sie hat dort Verwandte und möchte sich denen auch mal präsentieren,“ sagt Peter Quasten, Uerdingens Leichtathletikchef.
Maximilian Thorwirth schafft in Wien die EM-Norm, Annkathrin Hoven sprintet in Dortmund zur persönlichen Bestzeit, Jessie Maduka springt in Essen weiter als bei der Hallen-DM.
Am meisten beeindruckten neben der Uerdinger Deutschen U18-Dreisprung-Rekordlerin Anna Kayserlingk in Überruhr (Zweite mit 12,62 Meter) die jungen Mittelstreckler Kai Muty und Hannah Odendahl (beide SC Bayer 05 Uerdingen) am späten Samstagabend im Dortmunder Stadion Rote Erde, wo insgesamt 777 sehr dankbare Athleten angefeuert von ihrem 1500-köpfigen Anhang endlich wieder laufen springen und werfen durften.
Die Freude bei den Athleten des SC Bayer 05 Uerdingen ist groß: Endlich gibt es in Corona-Zeiten wieder Wettkämpfe. Die „Late Season“ – wie sie weltweit heißt – beginnt nun auch in Nordrhein-Westfalen mit einem „Back on Track“-Meeting am Samstag in Dortmund mit zwölf Krefeldern. „Wie das alles unter Corona-Hygiene-Bedingungen klapppen soll, ist mir ein Rätsel bei 650 Teilnehmern“, sagt Peter Quasten, Chef der Uerdinger Leichtathleten.
Mit der Veranstaltung im Stadion Rote Erde beginnt am Samstag die sogenannte „Late Season“.
Nach dem Gewinn der Deutschen Hallenmeisterschaft träumte der SFD-Läufer von Olympia. Doch dann sorgte Corona für eine monatelange Pause.
Der Hürdenläufer des TV Angermund kommt in Wetzlar noch nicht mit dem veränderten Anlauf auf die erste Hürde zurecht.
Seit Jahren ist es unter Düsseldorfs Leichtathletik-Talenten guter Brauch, sich den letzten Feinschliff in Übersee zu holen. Mit den professionellen Trainingsmöglichkeiten und der Chance, mit einem Stipendium an einer renommierten Universität zu studieren, können hiesige Klubs nicht mithalten.
Im Mai wurde Cynthia Kwofie 19 Jahre alt, die deutsche Jugend-Vizemeisterin 2019 über 200-Meter, die seit dem vergangenen Jahr für den SC Bayer 05 Uerdingen erfolgreich sprintet. Nun will sie in ihrem sportlichen Leben „etwas Neues“ als Bob-Anschieberin wagen.