Bei mehr als 100 Veranstaltungen stellen die Teilnehmer an zahlreichen Veranstaltungsorten ihre neuen Werke vor und sprechen über die aktuellen Herausforderungen für Literatur.
Wie die Organisatoren am Mittwoch mitteilten, wird das Festival am 6. September mit einem Vortrag der regierungskritischen türkischen Schriftstellerin Elif Shafak im Haus der Berliner Festspiele eröffnet. Ebenfalls zum Auftakt findet eine weltweite Lesung zur Achtung der Menschenrechte statt.
Die indische Schriftstellerin und Politaktivistin Arundhati Roy, die vor 20 Jahren mit ihrem halbbiografischen Roman „Der Gott der kleinen Dinge“ einen Welterfolg feierte, präsentiert ihr lange erwartetes neues Buch „Das Ministerium des äußersten Glücks“. Eva Mattes liest aus dem dritten Teil der neapolitanischen Saga von Elena Ferrante „Die Geschichte der getrennten Wege“.
Und das Festival selbst feiert die Buchpremiere seines Projekts „Refugees Worldwide“. 14 Autoren sind dafür an Krisenherde der Welt gereist. Ihre Reportagen erscheinen zeitgleich bei Wagenbach und im britischen Verlag Ragpicker Press.