„Der hat mich eingeladen und gefragt, ob ich nicht gerne bei ihm einen Film drehen würde“, erinnert sich die Schauspielerin („Mängelexemplar“) in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur anlässlich ihres 70. Geburtstags. „Ich bin getürmt.“
Brooks („Spaceballs“) und sie hatten sich 2001 bei einer Geburtstagsfeier getroffen. Problem: Die damals 53-Jährige konnte kaum Englisch. Sie kratzte einige Worte zusammen und erklärte dem Regisseur, sie könne nicht in der Sprache denken. „Er hatte dann noch ein Interview und ich sollte mit den Bodyguards schon mal an seinen Tisch. Da bin ich nach Hause“, sagt Schöne lachend. Sie habe Sorge gehabt, ihre schauspielerischen Ansprüche nicht erfüllen zu können - und am Tisch nicht mitreden zu können.
Dass sie sich damals nicht traute, wurmte die Berlinerin später sehr. Wenige Jahre später drehte sie den Streifen „Baltic Storm“ über den Untergang einer Ostseefähre dann doch auf Englisch. „Da habe ich mich zusammengerissen und an Mel Brooks gedacht“, sagt Schöne. „Ich blöde Kuh, das mach' ich nie wieder. Ich muss rein ins kalte Wasser!“