Sebastian verliert das Gedächtnis und plappert fortan die braunen Parolen des Anführers der Neonazis (Benno Fürmann) nach. Der will endlich in Polen einmarschieren, vor allem um seine angebetete Doreen zu erobern. Der Verfassungsschutz verzettelt sich derweil mit seinen V-Männern in der Szene und das Bildungsbürgertum zeichnet sich durch sinnentleerte Reden aus.
Regisseur und Drehbuchautor Dietrich Brüggemann („Kreuzweg“, 2014) setzt in „Heil“ zu einem satirischen Rundumschlag an, mal mit subtilem Witz, mal mit plumpen Kalauern.
(Heil, Deutschland 2015, 103 Min., FSK ab 12, von Dietrich Brüggemann, mit Benno Fürmann, Liv Lisa Fries, Jerry Hoffmann)