Auf der Bühne etwas Künstlerisches zu präsentieren, sei etwas ganz anderes, als sich im Internet einfach nur selbst darzustellen. „Wenn man auf der Bühne ist, dann ist da ein Publikum und die können dich nicht nehmen und immer wieder anschauen oder verschicken oder dir schreiben oder so. Das ist nicht so privat, das ist Kultur.“
Er sei zwar auf der Bühne nicht nur eine Bühnenfigur, sondern er selbst. „Ich finde mich in meiner Bühnenfigur wieder.“ Aber er versuche nicht mit aller Gewalt, in der Öffentlichkeit zu stehen. „Ich mache das ja nicht nur für das Publikum, sondern auch für mich.“
Für gefährlich hält er die Kommunikation bei Instagram und Co., die Anfeindungen in den Kommentaren, „den Shitstorm“. „Das zerstört unsere ganze Kultur.“