In den vergangenen drei Jahrzehnten habe er fast ausschließlich Klassik gehört: „Klassische Musik bedeutet alles für mich“, sagte der 70-Jährige am Donnerstag bei einer Konferenz des Plattenlabels Universal in Berlin. In den ABBA-Jahren habe er
wissen müssen, wie sich Popmusik anhört, danach aber nicht mehr. Deshalb habe er auch kaum Ahnung von der heutigen Popmusik.
Lieder zu produzieren, sei harte Arbeit und brauche Zeit, erklärte der schwedische Musiker: „Du kannst einen Song in einer Minute schreiben, aber bevor diese Minute kommt, musst du einen Monat arbeiten.“ Andersson, der sich in jungen Jahren selbst das Klavierspielen beibrachte, veröffentlicht Ende September sein Soloalbum „Piano“ mit Klavierballaden.
Die schwedische Band ABBA („Dancing Queen“, „Waterloo“) löste sich 1982 nach zehn Jahren auf. Bis heute zählt das Quartett zu den kommerziell erfolgreichsten Bands der Musikgeschichte.