„Und jetzt fange ich auch ein bisschen an“, sagte Liechtenstein der Nachrichtenagentur dpa. „Mal gucken: Was ist denn daran so geil, wenn man sich selbst fotografiert.“
Ein Werbevideo für einen Supermarkt machte den Berliner Künstler bekannt, bis heute wurde der Clip mehr als elf Millionen Mal angeklickt. „Mein Leben hat sich radikal geändert“, erzählte der 58-Jährige. Bislang lebte Liechtenstein in den Räumen einer Brillenfirma. Auf ähnliche Weise hätten früher Künstler als Schmuckeremiten in den Parks englischer Lords gewohnt.
Dieses Dasein hat er nach anderthalb Jahren aufgegeben. „Jetzt habe ich seit ein paar Wochen eine Wohnung, da kann ich die Tür zu machen, die Vorhänge zuziehen und bin dann mal einen Moment privat.“