Die 22 bis 26 Jahre alten Verdächtigen sollen zu einer international vernetzten Gruppe gehören, die Menschen aus Afrika auf verschiedenen Wegen zunächst nach Südeuropa lotst. Von dort würden die Flüchtlinge per Zug nach Paris und dann mit Kleinbussen unter anderem nach Köln gebracht. Von dort aus gehe es mit dem Zug weiter in Richtung Skandinavien.
Der gesamte Schleuserring sei arbeitsteilig organisiert, sagte ein Polizeisprecher. Welche Rolle die drei Festgenommenen dabei genau haben sollen, konnte er nicht sagen. Bereits Ende Januar hatte die Kölner Polizei nach eigenen Angaben fünf Beschuldigte festgenommen.