Ein solcher Anwurf erfüllt womöglich den Tatbestand der üblen Nachrede. Kruse hätte vor Gericht um seinen Ruf kämpfen können. Dass er es nicht tat, deutet darauf hin, dass auch er Fehler gemacht hat. Die Streithähne haben sich offenbar ins Patt manövriert.
So weit hätte es Elbers indes nicht kommen lassen dürfen. Seine Aussagen in der Presse waren emotional und unsachlich — und somit ein Eigentor. Das darf einem Stadtchef nicht passieren.