Nachdem die rund 50 Arbeiter die Lagerhalle verlassen hatten, ging ein Messtrupp hinein und kontrollierte die Halle mit verschiedenen Messgeräte. Eine gefährliche Gaskonzentration konnten sie allerdings nicht feststellen, auch wenn der Geruch weiterhin wahrnehmbar war. Daraufhin kontrollierten die Fachleute der Feuerwehr mit denen der Stadtwerke die Deckengasheizung und fanden ebenfalls nichts Auffälliges.
Das passierte erst, als sie einen Elektroheizlüfter ausfindig machten, der zu der Geruchsbelästigung geführt hatte. Die Feuerwehr, die von Spezialisten des Umweltamtes sowie der Bezirksregierung unterstützt wurde, brachte das Gerät ins Freie. Von den 50 Mitarbeitern des Versandhandels untersuchte der Notarzt zwei Personen, die anfangs über Atembeschwerden geklagt hatten.
Ins Krankenhaus musste allerdings niemand. Nach zwei Stunden war der Einsatz beendet, die Lagerhalle konnte wieder an den an den Betreiber des Versandhandels übergeben werden. Red