Ein stationärer Aufenthalt war nicht nötig, nach der Behandlung klangen die Symptome nach wenigen Tagen vollständig ab. Die Blutuntersuchung im Bernhardt-Nocht-Tropeninstitut (Hamburg) hat die Verdachtsdiagnose der Düsseldorfer Ärzte bestätigt.
Das Zika-Virus wird vor allem von der Mückenart Aedes aegypti übertragen und steht im Verdacht, durch eine Infektion von Schwangeren bei Neugeborenen Schädelfehlbildungen (Mikrozephalie) zu verursachen. Die Babys kommen mit einem zu kleinen Schädel auf die Welt, was meist zu geistiger Behinderung führt. Mikrozephalie kann auch andere Ursachen haben, etwa Röteln während der Schwangerschaft.
Der männliche Patient in Düsseldorf war deutschlandweit der fünfte bekannt gewordene Fall einer Zika-Infektion. (mit dpa)