Sie werden von mit Luft gefüllten PVC-Kugeln auf Abstand gehalten. Für den Besucher entsteht das Gefühl, als befände er sich in Sphären zwischen Himmel und Erde.
Wer das ab Samstag wieder geöffnete Kunstwerk betritt, kann nicht egoistisch sein. Er muss fremde Bewegungen auf seine eigenen Schritte abstimmen, denn die Netze sind nicht statisch, sondern reagieren sensibel auf jeden Kunstgänger. „Wenn ich diese vielschichtigen Ebenen von durchscheinenden Linien und Sphären betrachte, werde ich an Modelle des Universums erinnert“, sagt Saraceno. H.M.