Die Gründe dafür sind hausgemacht. Die Verantwortlichen müssen eine Kehrtwende zu professionellerem Denken und Handeln schaffen, statt sich auf das Image eines familiären Clubs zu kaprizieren. Das ist eine Sackgasse im Profisport.
Die Presseerklärung zum Adduono-Abschied ist ein Beleg dafür. Am Ende sind alle ein bisschen schuld an der misslichen Situation — sogar die eigenen Fans. Die liefen in den sozialen Netzwerken zugleich Sturm gegen solcherlei Darstellung der Club-Oberen — frei nach dem Motto: der Kunde ist König. Auch die Berufung des Kanadiers zum Berater des Aufsichtsrates ist keine gute Idee. Bei all seinen Verdiensten, weiß Adduono selbst am besten, wie das Profigeschäft funktioniert.
Ein Trainer ohne Amt, ist kein guter Berater für einen Neubeginn. Wie soll das funktionieren — Rüdiger Noack ist der sportliche Berater für das operative Geschäft, Adduono der des Aufsichtsrates? In dieser Konstellation steckt ein bisschen zu viel Sprengsatz. Insofern wäre ein sauberer Schnitt mit Adduono der bessere Weg gewesen. Trennung. Aus. Vorbei. So geht Profisport.