Das interne Kontrollsystem für Abwässer hätte sofort Alarm geschlagen. „Von uns kommt das nicht“, so Mark Mätschke, Sprecher des Chemiepark-Betreibers Currenta. Eine Undichtigkeit beim Verladen am Rhein wiederum hält die Wasserschutzpolizei für unmöglich.
Ermittler hatten im Chemiepark Wasserproben sichergestellt, die turnusmäßig aus den Abwässern gezogen werden müssen. Vermutlich hat ein stromaufwärts fahrendes Schiff die 3,5 bis fünf Tonnen des sehr teuren Anilins unabsichtlich „verloren“. Die Einleitung soll irgendwo zwischen Düsseldorf und Duisburg erfolgt sein. bra