Dann wird die Spezialistin der Malerei des 19. Jahrhunderts einen vertieften Einblick in die Ausstellung des gebürtigen Krefelders Höninghaus geben. Sitt lehrt seit 2010 Mittlere und Neuere Kunstgeschichte an der Universität Kassel. Zuvor leitete sie als stellvertretende Direktorin die Gemäldegalerie der Kunsthalle Hamburg. Sie hat an der Krefelder Ausstellung maßgeblich mitgewirkt.
Höninghaus war vor der Ausstellung ein nahezu unbekannter Künstler. Die Kunsthistorikerin hat sich auf dessen Fährte gemacht und konnte, trotz schwieriger Quellenlage, wichtige Fakten und Zusammenhänge im Vorfeld der Ausstellung recherchieren. Die Ausstellung präsentiert erstmals einen repräsentativen Ausschnitt aus dem umfangreichen Nachlass des Künstlers und gibt in der Kombination von Zeichnungen, kolorierten Zeichnungen, Ölstudien und Gemälden Einblick in seine Arbeitsweise.