Deshalb sind an diesem Punkt nun engagierte Bürger gefragt.
Wer stellt sich als ehrenamtlicher Kunstwerkepate zwei Jahre lang zur Verfügung? Wie bei der Arthothek im Kleinen, könnte jeweils ein Kunstwerk quasi rund um die Uhr bewacht in den eigenen vier Räumen hängen - eine gute Hausratsversicherung natürlich vorausgesetzt. Dabei ist es doch nicht zu viel verlangt, pro Monat für die Leihgabe zehn Euro in die Stadtkasse zu zahlen.
Schließlich ist die Stadt hochverschuldet und auf kreative Ideen angewiesen. W. Zetti bietet sich auf diesem Wege schon mal an, das neueste angekaufte Werk von Karin Kneffel aufzunehmen. Für Beuys’ Regal hingegen ist im kleinen Keller leider kein Platz.