Gemeinsam sorgen sie für Wirbel — nicht nur bei Ehrhardts, sondern auch bei den Eltern der Welpen, Peandokry und Juleesha-Shenay. „Kosheeva werden wir behalten“, sagt Züchterin Anneliese Erhrhardt. „Alle anderen Welpen sind schon vermittelt.“
Seit sieben Jahren züchtet die Hochdahler Familie chinesische Shar-Peis. Diese Rasse gab es schon in der Han-Dynastie (206 v. Chr. bis 220 n. Chr.). Der Shar-Pei wurde von armen Leuten gehalten und diente als Wach- und Jagdhund. In den 1970er-Jahren galt er fast als ausgestorben, es gab nur noch ein knappes Dutzend Tiere.
Inzwischen hat sich der Bestand wieder erhöht, dennoch ist der wegen seines Aussehens „Faltenhund“ genannte Shar-Pei weiter ein Exot. So gibt es in Deutschland offiziell 80 bis 100 Shar-Pei-Welpen pro Jahr. Zum Vergleich: 28 000 Schäferhunde werden pro Jahr allein in Deutschland geboren. sts