Polizei hat 100 Hinweise auf Vergewaltiger
Noch haben die Ermittler aber keine heiße Spur.
Hilden/Langenfeld. Seit drei Tagen ist die Polizei im Hildener Süden und in Langenfeld-Richrath sehr präsent. Mehr als 100 Beamte gehen von Haus zu Haus und verteilen Handzettel mit dem Phantombild eines Vergewaltigers. Der Mann (Anfang 20) wird verdächtigt, zwei junge Frauen (beide Mitte 20) am 31. Mai in der Nähe des S-Bahnhofs Langenfeld-Berghausen und am 29. September an der Pestalozzistraße in Hilden vergewaltigt zu haben.
„Wir haben rund 100 Hinweise erhalten, denen wir nachgehen wollen, aber leider keine heiße Spur“, berichtet Polizeisprecher Ulrich Löhe am Donnerstag. Auch der Zeuge, der die Polizei mit einem anonymen Brief über die Vergewaltigung in Hilden informiert hatte, habe sich nicht gemeldet. Heute geht die Fahndung weiter: Freitag waren weitere Beamte im Einsatz und haben Handzettel verteilt. cis