Ihre beiden Beifahrer, ein 80-Jähriger und ein Kind, wurden ebenfalls schwer verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der Lkw-Fahrer hingegen blieb unversehrt.
Ersten Ermittlungen der Autobahnpolizei zufolge war die Opelfahrerin auf der rechten Fahrbahn der A 46 in Richtung Wuppertal wegen eines technischen Defekts liegen geblieben. Ihren Wagen hatte sie nach den Verkehrsregeln abgesichert. Trotztdem fuhr nach Aussagen eines Augenzeugen der 48-jährige Lkw-Fahrer aus Wuppertal in das Heck des Opels. Zuvor soll der Lkw-Fahrer noch die Lichthupe betätigt und vergeblich versucht haben, dem stehenden Fahrzeug auszuweichen. Durch den heftigen Aufprall wurde der Opel völlig zerstört.
Für die Bergungs- und Aufräumarbeiten wurde die Autobahn in Richtung Wuppertal rund eineinhalb Stunden gesperrt. Die Folge war ein fünf Kilometer langer Stau. Der Sachschaden beträgt rund 10 000 Euro.