Der jüngste Fall ereignete sich zwischen Mittwochabend, 23 Uhr, und Donnerstagmorgen, 6 Uhr auf einem Reitstall an der Wülfrather Straße (L403) in Mettmann. Dort verschafften sich vermutlich mehrere Täter Zutritt zu dem nicht verschlossenen Gebäude, brachen Schränke und Spinde auf und entwendeten Sättel und Reitzubehör in noch nicht bezifferter Höhe. Auf dem Fluchtweg zurückgelassene Decken der gestohlenen Sättel lassen vermuten, dass die Diebe ein Fluchtfahrzeug an der Meiersberger Straße (L422) postiert hatten.
Erste Fahndungsmaßnahmen der Polizei blieben ohne Erfolg. Die Ermittler hoffen auf Hilfe aus der Bevölkerung. Insbesondere könnten die Täter dadurch aufgefallen sein, dass sie die örtlichen Gegebenheiten vor dem Einbruch ausgekundschaftet haben könnten. Da es sich um eine ganz spezielle Beute handelt, könnten sich auch aus dem möglichen Verkauf Hinweise auf die Straftaten ergeben.
Die Polizei fragt: Wo wurden Personen in verdächtiger Art und Weise an Reitställen beobachtet? Wo wurden oder werden neuwertige und / oder gebrauchte Reitsättel auf eher ungewöhnliche Art zum Verkauf angeboten? Gleichzeitig warnt die Polizei die Besitzer von Reiterhöfen vor den mutmaßlichen Serientätern und bittet um erhöhte Wachsamkeit und Vorsichtsmaßnahmen.
Hinweise an die Polizei in Mettmann unter 02104 / 982-6310, an die anderen örtlichen Dienststellen im Kreis Mettmann oder an die zentrale Nummer 110.