„Sie hat dann auf Facebook in allen möglichen Gruppen nach ihm gesucht und ist dabei fündig geworden.“ Auf einem Foto habe sie ihn wiedererkannt. Zwar habe der Schüler seinen Facebook-Account unter falschem Namen geführt, sein Foto sei aber an alle Streifenpolizisten in Velbert verteilt worden.
„Dann hat es nicht lange gedauert, bis er einer Streife über den Weg lief“, sagte Baumert. Seine Festnahme sei „ein Volltreffer“ gewesen: „Er hatte sein Handy dabei, auf dem ein Filmmitschnitt des Verbrechens gespeichert war.“ Damit konnten dann auch die übrigen Verdächtigen im Umfeld des Jugendlichen ermittelt werden. Mindestens acht Jugendliche sollen die 13-Jährige in ein Waldstück gezerrt und missbraucht haben. dpa