Man muss kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass dies ein knappes Rennen wird. Dass die Verantwortlichen nun keine Zeit mehr verlieren dürfen, liegt vor allem daran, dass Krankenhaus und Altenheime um das Jahr 2010 in einer tiefen Krise steckten.
Die Existenz der Einrichtungen — vor allem des Hospitals — war bedroht. Bis 2012 der private Investor Artemed das Ruder im Krankenhaus übernahm. Die seit damals eigenständigen Heime unter dem Dach der Stiftung mussten sich neu strukturieren. Es blieb also keine Zeit, um an neue Pflegekonzepte und den damit verbundenen Neubau zu denken. Alexander Nolte hat nun ein gutes Konzept vorgelegt. Durch seinen bevorstehenden Abschied steht die Stiftung vor dem nächsten Problem: Sie braucht zügig einen neuen Geschäftsführer. Die Zeit drängt.