Die Kriminalpolizei hat am Dienstag bei einem 66-jährigen Wuppertaler eine große Zahl Waffen und Kriegswaffen sichergestellt. Der Sammler lagerte 30 Schusswaffen, rund 2000 Schuss Munition, eine scharfe Handgranate, drei entschärfte Panzergranaten, 650 Gramm Schwarzpulver und etwa drei Kilo Treibladung in seiner Wohnung.
Sechs Schusswaffen hatte der Mann rechtmäßig auf seinen Namen registriert. Er war allerdings der Aufforderung der Waffenbehörde nicht nachgekommen, den Nachweis zu erbringen, dass er die Waffen sicher lagert. Schnell ermittelte die Polizei und das zuständige Amtsgericht erließ einen Durchsuchungsbeschluss. An die Tür des Mannes klopfte schließlich nicht nur die Kripo, sondern auch ein Entschärfer des Landeskriminalamtes.
Gegen den bislang nicht polizeilich in Erscheinung getretenen Wuppertaler ermittelt die Polizei nun wegen Verstoßes gegen das Waffen- und das Kriegswaffenkontrollgesetz. Die Beamten wollen auch wissen, woher die ganzen gefährlichen Sammlerstücke stammen.