Eine Gefahr für Menschen oder Gebäude bestand aber demnach nicht. Das befürchtete Verkehrschaos nach der Sperrung blieb am Donnerstag aus. Autos wurden umgeleitet. Der Eisenbahnverkehr wurde nicht behindert.
Ein Defekt an einer Tunnelbohrmaschine in zehn Metern Tiefe hatte dazu geführt, dass sich vor dem Hauptbahnhof eine Fläche von etwa zehn Quadratmetern absenkte. Nach Angaben der Behörden drohte Sand in den Stollen zu rieseln und den Boden an der Oberfläche mit sich in die Tiefe zu reißen.
In Köln war Anfang März das Stadtarchiv in einen im Bau befindlichen U-Bahnschacht gestürzt. Dabei kamen zwei Menschen ums Leben.