Jede Bewerberin vertrat bei der durch starken Regen behinderten Veranstaltung auf dem Laufsteg ein Teilnehmerland.
Die blonde und braunäugige Dominique Ela Wisniewski erhielt für ihren Sieg 2000 Euro sowie Sachpreise. Zweitplatzierte wurde die aus Bad Wörrishofen (Bayern) stammende Christina Trost, die für Deutschland an den Start ging. Rang drei erreichte Jane Ogbe (30) aus Nigeria. Insgesamt hatten sich mehr als 1000 Frauen aus der ganzen Welt um den Titel „Miss WM“ beworben.
Die Teilnehmerinnen des Schönheitswettbewerbes präsentierten sich neun Tage vor dem Eröffnungsspiel der Frauenfußball-WM in Berlin zunächst im Trikot der Fußball-Nationalmannschaft ihres Landes, später dann im Abendkleid sowie in Badebekleidung.
Das Finale der Veranstaltung musste aufgrund des starken Regens ins Innere verlegt werden. Der Jury gehörten unter anderem der Ex-Schiedsrichter Walter Eschweiler, der Trainer Dragoslav Stepanovic sowie die Sängerin Indira Weis an.
Es war die dritte Auflage einer solchen Wahl in Rust: 2006 und 2010 waren jeweils Männer-Weltmeisterschaften im Fußball der Anlass gewesen. Diesmal wurde erstmals aufgrund des anstehenden Frauenfußballturniers in Deutschland eine „Miss WM“ gewählt.