Nach Stationen unter anderem bei der „Aachener Volkszeitung“ und beim „Kölner Stadt-Anzeiger“ wechselte Thoma 1963 zum WDR. Von 1978 bis zu seiner Pensionierung 1992 war der in Paderborn geborene Journalist Chefredakteur des WDR-Hörfunks. In seine Amtszeit fielen unter anderem die Starts der Hörfunksender WDR4 und WDR5.
Auch im Fernsehen war Thoma, der Germanistik, Geschichte und Publizistik in Münster studiert hat, präsent. Von 1977 bis 1983 moderierte er die WDR-Gesprächssendung „Kölner Treff“, erst mit Alfred Biolek, später mit Elke Heidenreich. Von Januar 1988 bis März 1993 leitete er den „Presseclub“ im Ersten am Sonntagmittag. Als bekannte Medienpersönlichkeit habe Thoma stets vor flachem Journalismus und berufsbedingter Eitelkeit gewarnt. „Dass man über ein Mikrofon oder eine Kamera verfügt, macht das, was man sagt, nicht wichtiger als das, was unsere Hörer zu sagen haben“, zitiert der WDR einen seiner Ratschläge an Journalisten. Auch das werde von ihm bleiben, hieß es in der Mitteilung des WDR weiter.