Szene-ABC: Was 2013 angesagt war - von A bis Z
Berlin (dpa) - Vegan ernähren, Harlem Shake, wie Oma einkochen, Vollbart tragen oder mit Trockenshampoo die Haare stylen: Was war in diesem Jahr angesagt? Eine Sammlung von Trends - von A bis Z:
A wie Attila Hildmann: Sein „Vegan for fit“ gilt als das erfolgreichstes Kochbuch des Jahres.
B wie Bart:der wachsende Trend bei Männern, vom Hipster bis zum „Bild“-Chefredakteur. Zeit fürs „Glattrasiert“-Comeback?
C wie Cranberrys:angesagtes Obst in Küche und Kosmetik. Auch gehypt mit C: der Cronut - New Yorker Mix aus Croissant und Donut.
D wie DVD: Stirbt die DVD bald ganz aus? Jedenfalls sinkt der Absatz. HD-Recording, Blu-ray und Streaming werden angesagter.
E wie Einteiler, eine Art Strampler auch für Erwachsene: von Onepiece bis Tierkostüm, selbst bei Primark erhältlich.
F wie Fotobombe: Immer wieder ärgerlich - oder aber seeehr lustig, wenn ein Fremder ein Foto stört oder absichtlich ins Bild springt.
G wie Großflächiges Tattoo: Das „Arschgeweih“ ist natürlich out, doch jetzt sind ganze Farbflächen oder Verse in - nicht nur bei Hipstern.
H wie Helene Fischer oder Heino:blonde Vorkämpfer für das Ende der Schlager-Scham - 2013 sehr erfolgreich gewesen.
I wie Imkern:Nach dem Schrebergarten-Trend kommt der Stadt-Honig - Imkern und Bienen auf dem Balkon wurden zum Trend ausgerufen.
J wie „Ju“ in „Fack Ju Göhte“ - die Schulkomödie wurde zum Überraschungshit des Jahres in den deutschen Kinos.
K wie Kraft:Freestyle-Training mit Eigengewicht statt dumpfes Gewichtestemmen gilt in Fitnessstudios jetzt vielen als cool.
L wie Lebensgefühl: Das traf medial für viele im Kino der NYC-Twen-Film „Frances Ha“, im Fernsehen Serien wie „Breaking Bad“ und im Internet das Satire-Portal „Der Postillon“.
M wie Männerdutt: Früher Indienreisenden oder Bibliothekarinnen vorbehalten, heute ist der „Bun“ (Knoten) auch bei Männern kein Tabu.
N wie Netz-Trends: immer wieder globale Wellen, 2013 zum Beispiel Harlem Shake, Twerking oder Cat-Bearding (Katze als Bart vor Gesicht)
O wie Oma-Küche: Einkochen als Trend - selbst einmachen ist angesagt - und auch Einweckgläser-Gerichte in Restaurants.
P wie Phubbing: erfundenes Wort fürs ständige Smartphone-Benutzen. Schlimmschlimmschlimm...
Q wie -queen, nämlich Dragqueen: zum Beispiel Olivia Jones, die massenkompatible Dragqueen aus Hamburg, die omnipräsent schien.
R wie Rap und Hip-Hop: in den Charts kaum aufzuhalten gewesen und neben Schlager das verkaufsträchtigste Musikding in Deutschland.
S wie Selfie: boomendes Phänomen des eitlen Selbstporträts in sozialen Netzwerken. Macht sogar US-Präsident Barack Obama.
T wie Trockenshampoo: Erlebte bei Friseuren als Stylingprodukt ein Revival.
U wie Ungewöhnliche Eissorten:Schoko vegan oder Karamell mit Salz sind in Edel-Eisdielen in. Auch die Industrie experimentiert.
V wie Vine: angesagte Sechs-Sekunden-Spaßfilmchen und Looping-Videos zum Posten in Sozialen Netzwerken. Clips des Lebens.
W wie WhatsApp: „...ist mein Hauptkommunikationsmittelgeworden“, sagt zum Beispiel Rapper Sido.
X wie das X in Sexting: Flirten per Smartphone und das Verschicken von Nacktfotos als Massenphänomen. Gefährlich: Erpressungspotenzial.
Y wie Yummi: nicht totzukriegen, das Fotografieren von Essen für soziale Netzwerke. Food-Fotos sind zwar out, verschwinden aber nicht.
Z wie Zucker: Nach der Creme Brulée in jedem besseren Restaurant gibt es jetzt öfter zum Beispiel Baba au Rhum (getränkten Kuchen).