„Das ist für den Fahrgast transparenter und fairer“, VRR-Vorstand José Luis Castrillo der „Rheinischen Post„ (Dienstag). „Wer nur eine kurze Strecke zurücklegen muss, wird nicht mehr bestraft, wenn er zufällig eine Tarifzonen-Grenze überquert.“
Der Fahrpreis berechne sich dann automatisch nach Kilometern und werde bei registrierten Kunden wahlweise per Bankeinzug abgebucht oder mit einem zuvor eingezahlten Guthaben verrechnet, sagte VRR-Sprecherin Sabine Tkatzik. Die Guthaben-Funktion könne auch von nicht-registrierten Kunden genutzt werden. Langfristig könne die App dann auch mit Fahrplanauskünften kombiniert werden.
Laut Tkatzik soll das neue Angebot parallel zum Zonentarif-System entstehen. Monatskarten, Semestertickets und andere Abonnements werde es also weiterhin geben. Sollte sich das System bewähren, sei nicht ausgeschlossen, dass es später auch ohne Smartphone genutzt werden könne. Dafür müssten allerdings Chipkarten an Fahrgäste ausgegeben und Lesegeräte aufgestellt werden.