Der 45-jährige Büchel arbeitet am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und ist Direktor des Instituts für Systemische Neurowissenschaften. Er wird demnach für seine „hervorragenden Arbeiten zum besseren Verständnis der Arbeitsweise des menschlichen Gehirns, besonders der Gedächtnisentwicklung und der Entstehung von Angst und Sucht“ ausgezeichnet. Die Preisträger sind seit einigen Monaten bekannt, am Freitagnachmittag sollten sie in einer Zeremonie gewürdigt werden.
Die Stiftung des verstorbenen Hamburger Kaufmanns und Reeders Ernst Jung vergibt den Preis seit 1976. Der diesjährige Co-Preisträger Clevers bekommt ihn für seine „bahnbrechenden Arbeiten zur Aufklärung der molekularen Ursachen des Darmkrebses“.
Büchel hatte bereits auch einen Leibniz-Preis (2,5 Millionen Euro) erhalten, den höchst dotierten Förderpreis in Deutschland. Dieser war ihm im März zusammen mit neun anderen Wissenschaftlern verliehen worden.