Der Aufsichtsrat habe in seiner jüngsten Sitzung bestätigt, den Vorstand dabei uneingeschränkt zu unterstützen. Die Bahn reagierte damit auf einen Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“, Bahnmitarbeiter ermittelten seit Wochen mögliche Ansprüche des Unternehmens gegen das Land Baden-Württemberg. In den noch anstehenden Auftragsvergaben werde „eine Sollbruchstelle für den Fall eines Projektabbruchs verhandelt“, zitiert das Magazin aus einem Konzernpapier. Bis Dezember solle Infrastruktur-Vorstand Volker Kefer zudem detailliert ausrechnen lassen, wie teuer ein Ausstieg aus Stuttgart 21 für die Bahn wäre. Das Ergebnis solle auf der nächsten Aufsichtsratssitzung noch vor Jahresende beraten werden.