Wie das Blatt (Samstagausgabe) unter Berufung auf Berechnungen des Instituts für Finanzwissenschaft an der Universität Freiburg berichtet, hatten die Rentner unterm Strich 0,4 Prozent (West) beziehungsweise 0,3 Prozent (Ost) weniger Geld im Portemonnaie. Grund für das Minus sei die Inflation. Die Kaufkraft der Rentner sei damit seit 2004 um insgesamt 9,2 Prozent zurück gegangen.
Institutsdirektor Bernd Raffelhüschen betonte jedoch, den Ruheständlern gehe es wie vielen Arbeitnehmern. „Nur wenn es bei den Löhnen deutlich nach oben geht, wird es mittelfristig auch zu spürbaren Rentensteigerungen kommen. Diese Gleichbehandlung halte ich für fair“, sagte Raffelhüschen der Zeitung.