Nur etwa 19 Prozent der Teilnehmer einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov stimmten der Aussage „Es wird sich eh nichts ändern“ nicht zu.
Yougov hatte im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur 1001 Bürger befragt. Gerade einmal 2 Prozent nannten einen „sympathischen Kandidaten“ als wichtigstes Kriterium für ihre Wahlentscheidung. 38 Prozent setzen vor allem auf Kompetenz, 37 Prozent verlangen von ihrem Favoriten Ehrlichkeit. 23 Prozent der Umfrage-Teilnehmer treffen ihre Wahl nach eigener Aussage nach den politischen Inhalten der Parteien, nicht nach den jeweiligen Spitzenkandidaten.
Wer Wählerstimmen für sich gewinnen will, muss allerdings noch Grundlagen schaffen: Denn 27 Prozent der Bürger wissen der Umfrage zufolge noch nicht, wann genau die Bundestagswahl stattfindet. 64 Prozent nannten das korrekte Datum: den 22. September.