Das mag jeder bewerten, wie er will“, sagte Wenzel am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa in Hannover. Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Björn Thümler, hatte zuvor in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ eine formelle Entschuldigung verlangt.
Wenzel hatte Wulff in der Debatte über Beteiligungen der Landesregierung an dem umstrittenen Promi-Treffen „Nord-Süd-Dialog“ als „Lügner“ bezeichnet. Für Thümler hat der Grünen-Fraktionschef damit „die Schwelle der Strafbarkeit“ überschritten. „CDU und FDP haben offenbar den Ernst der Lage noch immer nicht erkannt“, konterte Wenzel. Auch die These vom alleinverantwortlichen Einzeltäter Olaf Glaeseker - Wulffs damaliger Regierungs- und späterer Präsidentensprecher - sei nur ein schönes Märchen, das mit der Wirklichkeit nichts zu tun habe.